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NewsKöln22.05.2026

19 Jahre „Let’s Dance" – Erfolgsgeheimnisse eines TV-Klassikers

„Bertelsmann Global Voices“ zeigt, wie ein Format über zwei Jahrzehnte relevant bleibt.

Warum begeistert die RTL-Tanzshow „Let’s Dance“ seit mittlerweile 19 Jahren das Publikum – und was macht das Format so besonders? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, begleitete das Social-Media-Team von Bertelsmann am 24. April die siebte Live-Show der aktuellen Staffel. Einen ganzen Tag lang öffneten die MMC-Studios in Köln-Ossendorf ihre Türen – von den ersten Vorbereitungen in der Maske über die Generalprobe bis zum letzten Applaus.

Das daraus entstandene „Bertelsmann Global Voices“-Video „Why ‚Let’s Dance‘ works – 19 years of success“ nimmt die Zuschauenden mit hinter die Kulissen und zeigt, wie sich Leidenschaft, Präzision und Teamarbeit zu einem Format verbinden, das seit fast zwei Jahrzehnten erfolgreich ist. Interviews mit Jury, Produktion und Kandidaten geben Einblicke in die Mechanismen, die den Glanz der Show tragen – und machen deutlich, warum „Let’s Dance“ weit mehr ist als nur Unterhaltung.

Einblicke von Inga Leschek

Ein zentraler Programmpunkt des Drehtags war ein Interview mit Inga Leschek, Chief Content Officer bei RTL Deutschland. Im bekannten Set, das vielen Zuschauerinnen und Zuschauern aus den „Let’s Dance“-Einspielern vertraut ist, ging es um die strategischen Grundlagen des Formats. Besprochen wurden unter anderem das zentrale Versprechen an das Publikum, die Balance zwischen Wiedererkennbarkeit und Erneuerung, der hohe Qualitäts- und Präzisionsanspruch bei einer Live-Show sowie die Bedeutung von Casting und Jury-Konstellation, die das Format seit 19 Jahren frisch halten.

Leschek betonte dabei: „Nächstes Jahr feiert ‚Let’s Dance‘ seinen zwanzigjährigen Geburtstag, und wir sehen kaum Abnutzungserscheinungen – im Gegenteil. Das Phänomenale ist, dass ‚Let’s Dance‘ es immer wieder aufs Neue schafft, auf die Werte vom Vorjahr aufzubauen. Das ist dem Umstand geschuldet, dass wir dieses Format unglaublich lieben und jeder, der daran arbeitet, wirklich alles gibt, um jede Staffel aufs Neue glänzen zu lassen.“

Hinter dem Glanz: Erfolgsfaktoren und Teamarbeit

Ergänzend dazu gab Nina Klink, Managing Director bei Seapoint Productions, Einblicke aus Produktionssicht. Seapoint produziert „Let’s Dance“ seit der ersten Staffel und verantwortet gemeinsam mit BBC Studios die deutsche Adaption des international erfolgreichen BBC-Formats „Strictly Come Dancing“. Klink ist seit Beginn des Formats als Produzentin dabei und arbeitet seitdem mit einem Großteil des Teams zusammen.

Gefragt nach den Faktoren, die den Erfolg über fast zwei Jahrzehnte tragen, sagte Klink: „Wichtigster Faktor für den großen Erfolg von ‚Let’s Dance‘ ist, dass wir den Zuschauenden seit 19 Jahren eine gute Balance aus Verlässlichkeit und Veränderung bieten. [...] ‚Let’s Dance‘ steht für große Emotionen, für Leistung, für Wettbewerb und natürlich auch für ganz viel Humor, und trotzdem wird der Zuschauende jedes Jahr immer wieder neu überrascht!“

Dabei wird deutlich, dass nicht nur das Geschehen auf der Bühne, sondern auch die Arbeit im Hintergrund maßgeblich für den Erfolg ist. Auf die Frage, was das Publikum oft unterschätzt, erklärte Klink: „Wie groß der Apparat ist, der so eine Show produziert. Das sind 250 Mitarbeitende, die in freier und in fester Form hier jeden Freitag und teilweise auch über ein ganzes Jahr diese Show vorbereiten. Die Feinteiligkeit und die Detailverliebtheit, die dahintersteckt, dass um 20.15 Uhr alles so funktioniert, können wirklich nur Menschen verstehen, die mal hinter die Kulissen geschaut haben.“

Nina Klink macht deutlich: Hinter dem Glanz und den Emotionen von „Let’s Dance“ steckt ein präzise abgestimmtes Zusammenspiel zahlreicher Gewerke – und eine Produktionskultur, die über Jahre hinweg eingespielt ist.

„Ein absolutes Phänomen!”

Im „Global Voices“-Video stehen nicht nur die maßgeblichen Stimmen hinter den Kulissen im Fokus, sondern auch beliebte Gesichter aus der Tanzshow. Das Bertelsmann-Team traf den deutsch-britischen Fernsehmoderator, Musicaldarsteller, Musiker und Entertainer Ross Antony in der Maske, nur wenige Minuten vor Beginn der Liveshow. Er sprach darüber, was das Format für ihn im Vergleich zu anderen TV-Shows einzigartig macht und welche Erfahrungen er aus seiner Teilnahme mitnimmt, von Disziplin und Teamarbeit bis zu neuen Lernmomenten auf und hinter der Bühne.

Motsi Mabuse, Jorge González und Joachim Llambi gehören zu den prägenden Gesichtern von „Let’s Dance“. Ihr Zusammenspiel ist im deutschen Fernsehen nahezu einzigartig: Seit der sechsten Staffel im Jahr 2013 bildet das Trio die feste Jury der Show und sorgt mit seiner Mischung aus Expertise, Persönlichkeit und Dynamik für Kontinuität und Wiedererkennbarkeit. Im Interview würdigte Leschek diese Leistung: „Ein absolutes Phänomen. Ein unfassbares Trio, das man so in der Form kein zweites Mal finden wird!“. Im Gespräch ging es nicht nur um die Rolle der Jury innerhalb des Formats, sondern auch um den internationalen Erfolg von „Let’s Dance“. Die Show wird in über 60 Ländern produziert und begeistert weltweit Millionen Menschen. Die Jurorinnen und Juroren betonten, dass die Grundidee des Formats universell funktioniert – unabhängig von Sprache oder Kultur – und dass sich die Werte, auf denen es basiert, überall auf der Welt wiederfinden.

Internationale Perspektiven sichtbar machen

Seit dem Start im Februar bietet „Bertelsmann Global Voices“ regelmäßig Einblicke in internationale Projekte und Perspektiven aus dem gesamten Konzern – von Medien über Entertainment und Logistik bis hin zu Education und Investments. Die Videos werden über die zentralen Social-Media-Kanäle von Bertelsmann veröffentlicht und erreichen dort ein internationales Publikum. Zusammen bringen es die Clips, die über die verschiedenen Social-Media-Kanäle von Bertelsmann verbreitet werden, bereits auf mehr als zwei Millionen Views. Weitere Beiträge sollen folgen.

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Portrait von Markus Harbaum

Markus Harbaum

Leiter Communications Content Team