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NewsNew York06.05.2026

Pulitzer-Preis für „There Is No Place For Us“

Der Sachbuchbestseller von Brian Goldstone ist im März 2025 bei Crown erschienen.

Das Sachbuch „There Is No Place For Us: Working and Homeless in America“ von Brian Goldstone wurde mit einem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Das im März 2025 bei Crown, einem Verlag von Penguin Random House U.S., erschienene Buch setzt damit eine schöne Tradition für die Bertelsmann-Buchsparte fort. Denn seit der ersten Vergabe 1917 haben nun insgesamt 144 Autorinnen und Autoren von Penguin Random House den berühmten Preis erhalten.

„Meisterleistung in Sachen Reportage, Analyse und Erzählkunst“

Die Pulitzer-Jury würdigte „There Is No Place For Us“ als „eine Meisterleistung in Sachen Reportage, Analyse und Erzählkunst, die sich auf die Probleme konzentriert, die zu einer nationalen Krise der Familienobdachlosigkeit unter den sogenannten Working Poor geführt haben“. Brian Goldstones Sachbuch hatte es bereits in die Liste der zehn besten Bücher des Jahres sowohl in der „New York Times“ als auch im Magazin „Atlantic“ geschafft und wurde unter anderem mit dem Los Angeles Times Book Prize und einer Andrew Carnegie Medal for Excellence in Nonfiction ausgezeichnet.

Die nun erfolgte Ehrung mit dem Pulitzer-Preis sei ein Zeugnis für Brian Goldstones „meisterhafte und einfühlsame Berichterstattung“, schreibt Nihar Malaviya, CEO von Penguin Random House, in einem Brief an die PRH-Mitarbeitenden zu diesem Anlass. Es sei aber auch eine Anerkennung für das Engagement des Teams bei Crown, das an der Veröffentlichung von „There Is No Place For Us“ gearbeitet habe. Nihar Malaviya hob besonders Goldstones Lektorin Amanda Cook, die viele Jahre lang eng mit ihm zusammengearbeitet habe, und Penny Simon, Publicist bei Crown, hervor, die unermüdlich daran gearbeitet habe, dem Buch die Aufmerksamkeit zu verschaffen, die es verdiene.

„Ein komplexes, bewegendes Thema“

„There Is No Place For Us“, so schreibt Malaviya weiter, helfe dabei, ein tiefes Verständnis für ein komplexes, bewegendes Thema zu entwickeln. „Ich fühle mich geehrt, dass Penguin Random House das Privileg hatte, ein so wichtiges Buch zu veröffentlichen, und ich weiß, dass es weiterhin einen Unterschied in der Welt bewirken wird“, schließt der CEO von Penguin Random House.

„Mit einfühlsamer und persönlicher Berichterstattung deckt Brian Goldstone das wahre Ausmaß und die Schwere der Obdachlosigkeit in den USA auf“, sagt Amanda Cook, Vice President & Director, Editorial bei Crown. „Diese ist zu einem Massenphänomen unter den erwerbstätigen Armen geworden, insbesondere in Städten, die einer raschen Gentrifizierung unterliegen. Die Geschichten der Familien, denen er folgt, sind unvergesslich, und das Buch hat bereits begonnen, die politische Debatte neu zu gestalten, indem es die versteckten Obdachlosen – die Millionen von Amerikanern, die in Autos, Motels oder überfüllten Wohnungen leben – ans Licht bringt.“

Seit 1917 werden die Pulitzer Prizes in Journalism, Arts, and Letters alljährlich von der Pulitzer-Journalistenschule an der New Yorker Columbia-Universität vergeben – inzwischen in 24 Kategorien. Sechs dieser Kategorien sind Büchern gewidmet: „Fiction“, „History“, „Biography“, „Memoir or Autobiography“, „Poetry“ und „General Nonfiction“.

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Portrait Claire von Schilling

Claire von Schilling

Penguin Random House, Executive Vice President, Director Corporate Communications and Social Responsibility