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NewsLuxemburg11.08.2026

Streaming-Dienste der RTL Group wachsen weiter dynamisch

Die RTL Group hat heute ihre Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2026 vorgelegt.

Die RTL Group hat heute ihre Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2026 vorgelegt. Dies sind die Highlights:

  • Erwerb von Sky Deutschland (DACH) am 1. Juni 2026 abgeschlossen; Halbjahresbilanz der RTL Group umfasst Sky Deutschland für einen Monat nach der Vollkonsolidierung
  • H1/2026: Gesamtumsatz stieg um 3,9 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro (H1/2025: 2,8 Milliarden Euro); organisches Umsatzwachstum in Höhe von 0,1 Prozent
  • Adjusted EBITA in Höhe von 239 Millionen Euro (H1/2025: 160 Millionen Euro); ohne den Gewinnbeitrag von Sky Deutschland stieg das Adjusted EBITA um 18 Millionen Euro, getrieben durch das Streaming-Geschäft und Fremantle – trotz der Programmkosten für die Fußball-Weltmeisterschaft bei der Groupe M6
  • Anhaltend dynamisches Wachstum der Streaming-Dienste der RTL Group: die Anzahl der bezahlten Abonnements stieg im Jahresvergleich um 20,7 Prozent auf 8,7 Millionen; der Streaming-Umsatz wuchs im ersten Halbjahr um 27,2 Prozent
  • Adjusted EBITA aus dem Streaming-Geschäft belief sich im ersten Halbjahr 2026 auf 31 Millionen Euro und soll im Gesamtjahr 2026 auf rund 100 Millionen Euro steigen (bisheriger Ausblick: rund 25 Millionen Euro bis 50 Millionen Euro)
  • TV-Werbeumsatz sank im ersten Halbjahr 2026 um 4,0 Prozent, Digital-Werbeumsatz stieg um 10,9 Prozent
  • RTL Deutschland und Groupe M6 bauten ihre TV-Werbemarktanteile und Zuschauer-Marktanteile aus
  • Neuer Ausblick (einschließlich Sky Deutschland für Juni bis Dezember 2026): die RTL Group erwartet für das Gesamtjahr einen Gesamtumsatz von 7,1 bis 7,2 Milliarden Euro und ein Adjusted EBITA von rund 725 Millionen Euro – im Einklang mit dem bisherigen Ausblick
  • Mittelfristiges Adjusted-EBITA-Ziel von 1 Milliarde Euro bestätigt

Der Gesamtumsatz der RTL Group stieg um 3,9 Prozent auf 2.890 Millionen Euro (H1/2025: 2.781 Millionen Euro), vor allem getrieben durch die Übernahme von Sky Deutschland (DACH) im Juni 2026 sowie das anhaltende Wachstum des Streaming-Geschäfts. Organisch legte der Gesamtumsatz um 0,1 Prozent zu. Im zweiten Quartal 2026 erzielte die RTL Group einen Gesamtumsatz in Höhe von 1.595 Millionen Euro (Q2/2025: 1.489 Millionen Euro). Der Digital-Werbeumsatz der RTL Group stieg im ersten Halbjahr 2026 um 10,9 Prozent auf 255 Millionen Euro (H1/2025: 230 Millionen Euro).

Der Umsatz des globalen Inhaltegeschäfts der RTL Group, Fremantle, belief sich im ersten Halbjahr 2026 auf 835 Millionen Euro (H1/2025: 905 Millionen Euro), ein Rückgang um 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Organisch sank der Fremantle-Umsatz um 5,5 Prozent. Dies lag vor allem an Timing-Effekten im Bereich Drama und Film, während sich die Geschäftsbereiche Entertainment und Dokumentationen weitgehend stabil entwickelten. Es wird erwartet, dass sich diese Entwicklung im zweiten Halbjahr 2026 umkehren wird, sodass für das Gesamtjahr 2026 ein leicht höherer Umsatz erzielt wird, getragen von Produktionen wie Baywatch und Kill Jackie.

Der Streaming-Umsatz stieg um 27,2 Prozent auf 299 Millionen Euro (H1/2025: 235 Millionen Euro), aufgrund einer deutlich höheren Anzahl bezahlter Abonnements, höherer Abopreise in Deutschland und schnell wachsender Werbeumsätze bei RTL+ in Deutschland und M6+ in Frankreich.

Der Distributionsumsatz stieg um 9,6 Prozent auf 194 Millionen Euro (H1/2025: 177 Millionen Euro), vor allem getrieben durch RTL Deutschland und RTL Hungary.

Das Adjusted EBITA stieg um 49,4 Prozent auf 239 Millionen Euro (H1/2025: 160 Millionen Euro). Der deutliche Anstieg war auf das Streaming-Geschäft, den Erwerb von Sky Deutschland (DACH), sowie Fremantle zurückzuführen. Die Adjusted-EBITA-Marge der RTL Group lag bei 8,3 Prozent (H1/2025: 5,8 Prozent).

Im ersten Halbjahr trug Sky Deutschland (DACH) 61 Millionen Euro zum Adjusted EBITA der RTL Group bei. Dieses Ergebnis lässt keine Rückschlüsse auf den Adjusted-EBITA-Beitrag für das Gesamtjahr zu, da der hohe Gewinn von Sky Deutschland (DACH) im Monat Juni ein starker saisonaler Effekt ist: ohne Übertragungen der Bundesliga oder des DFB-Pokals fielen im Juni keine entsprechenden Kosten für diese Sportrechte und die damit verbundenen Produktionen an. Ohne den Gewinnbeitrag von Sky Deutschland stieg das Adjusted EBITA der RTL Group um 18 Millionen Euro. Haupttreiber waren dabei das profitable Streaming-Geschäft und Fremantle.

Das Adjusted EBITA aus dem Streaming-Geschäft betrug 31 Millionen Euro und stieg damit im Jahresvergleich um 65 Millionen Euro (H1/2025: -34 Millionen Euro). Das Adjusted EBITA von Fremantle erhöhte sich auf 60 Millionen Euro (H1/2025: 39 Millionen Euro). Die Adjusted-EBITA-Marge stieg deutlich auf 7,2 Prozent (H1/2025: 4,3 Prozent) und befindet sich damit auf Kurs, die Zielmarge von 9 Prozent im Gesamtjahr 2026 zu erreichen. Diese positiven Effekte wurden teilweise durch niedrigere Ergebnisbeiträge aus dem linearen Sendergeschäft ausgeglichen, vor allem aufgrund höherer Programmkosten im Zusammenhang mit der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 bei der Groupe M6.

Das Adjusted EBITDA stieg auf 347 Millionen Euro (H1/2025: 273 Millionen Euro). Die Adjusted-EBITDA-Marge lag bei 12,0 Prozent (H1/2025: 9,8 Prozent). Das Adjusted EBITDA von Fremantle – die Kennzahl, die von der Mehrheit der Wettbewerber von Fremantle genutzt wird – stieg auf 83 Millionen Euro (H1/2025: 65 Millionen Euro), auch aufgrund von Kostensenkungsmaßnahmen. Die Adjusted-EBITDA-Marge von Fremantle erhöhte sich auf 9,9 Prozent (H1/2025: 7,2 Prozent).

Das Konzernergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen stieg im ersten Halbjahr 2026 deutlich auf 61 Millionen Euro (H1/2025: 6 Millionen Euro), vor allem aufgrund des Gewinnbeitrags von Sky Deutschland. Das gesamte Konzernergebnis belief sich auf 61 Millionen Euro (H1/2025: 59 Millionen Euro). Der Wert im ersten Halbjahr 2025 war vor allem durch Gewinnbeiträge aus nicht fortgeführten Aktivitäten (RTL Nederland) geprägt. Der Gesamt-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit belief sich auf -71 Millionen Euro (H1/2025: 116 Millionen Euro). Zum 30. Juni 2026 hatte die RTL Group Netto-Finanzschulden in Höhe von -1.019 Millionen Euro (31. Dezember 2025: Netto-Barmittel in Höhe von 126 Millionen Euro).

Clément Schwebig, Chief Executive Officer der RTL Group, sagt: „Die RTL Group verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 eine starke Geschäftsentwicklung. Die Haupttreiber waren unser dynamisch wachsendes Streaming-Geschäft, höhere Zuschauer- und TV-Werbemarktanteile sowie der erfolgreiche Erwerb von Sky Deutschland. Gleichzeitig haben wir die einzigartige Stärke unserer Inhalte und Marken eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Die Übertragung der Fußball-Weltmeisterschaft auf M6 und M6+ erreichte 60 Millionen Zuschauer und sorgte zudem für eine außergewöhnlich hohe Reichweite in den sozialen Medien. Unser Streaming-Geschäft liefert signifikante Gewinne. Streaming-Umsatz und Abonnementzahlen legen kontinuierlich zu. Für das Gesamtjahr 2026 rechnen wir daher mit einem Ergebnisbeitrag unseres Streaming-Geschäfts von rund 100 Millionen Euro. Der Erwerb von Sky Deutschland ist ein Meilenstein für die RTL Group. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Transaktion treibt das Management-Team von RTL Deutschland die Integration der beiden Unternehmen zügig voran. Mit 12,4 Millionen bezahlten Abonnements in der DACH-Region sind wir die klare Nummer drei im deutschsprachigen Streaming-Markt. Wir bestätigen unser Ziel, innerhalb von drei Jahren jährliche Synergien in Höhe von 250 Millionen Euro zu realisieren. Unsere Transformationsstrategie zeigt messbare Erfolge und wir setzen diese Strategie auch in Zukunft mit Disziplin und hoher Geschwindigkeit um. Einschließlich der Effekte aus dem Erwerb von Sky Deutschland erwarten wir für das Gesamtjahr einen Umsatz zwischen 7,1 Milliarden Euro und 7,2 Milliarden Euro sowie ein Adjusted EBITA von 725 Millionen Euro.“

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Oliver Fahlbusch

RTL Group, Executive Vice President Communications & Investor Relations, Chairman Corporate Responsibility

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