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RTL GroupLos Angeles07.05.2026

Gemeinsam etwas verändern: Ein Jahr „Greenmantle“ bei Fremantle US

Die mitarbeitergeführte Nachhaltigkeitsinitiative setzt auf Dialog und kleine, wirkungsvolle Veränderungen.
Land
USA
Kategorie
Projekt

Ein Jahr nach ihrer Gründung hat sich „Greenmantle“ als engagierte, mitarbeitergeführte Nachhaltigkeitsinitiative bei Fremantle in den USA etabliert. Ziel ist es, Nachhaltigkeit fest im Arbeitsalltag zu verankern und Kolleginnen und Kollegen dazu zu befähigen, entsprechende Entscheidungen zu treffen – beruflich wie privat. Im Mittelpunkt steht dabei ein niedrigschwelliger, gemeinschaftlicher Ansatz: „Wir wollten nicht, dass sich das wie eine lästige Pflicht anfühlt, wir wollten die Menschen in den Dialog einbeziehen und zeigen, dass der Aufbau nachhaltiger Gemeinschaften das ist, worauf es wirklich ankommt“, sagt Becky Hartung, Senior Coordinator US Sales and Distribution, bei Fremantle US und Gründungsmitglied von „Greenmantle“.

Ganzheitliches Verständnis von Nachhaltigkeit

„Greenmantle“ setzt demnach gezielt auf Dialog, Austausch und kleine, wirkungsvolle Veränderungen. „Man weiß nie, was jemand aus einem Gespräch am Arbeitsplatz mitnimmt und in sein Privatleben einfließen lässt“, erklärt Joe Goldberg, Vice President of Business and Legal Affairs bei Fremantle US. „Genau dort entsteht die wahre Wirkung.“ Die Initiative verfolgt nach Angaben ihrer Mitglieder darum einen umfassenden Nachhaltigkeitsbegriff, der ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte miteinander verbindet.

„Für uns ist Nachhaltigkeit ein ganzheitliches Konzept“, fährt Becky Hartung fort. „Soziale Gerechtigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil, um einen echten, sinnvollen Wandel im Klimabereich voranzutreiben. Wenn wir wollen, dass die Menschen ihr Verhalten ändern, müssen wir auch über Zugangsmöglichkeiten, Sicherheit und die Realitäten nachdenken, mit denen die Menschen in ihrem Alltag konfrontiert sind.“ Das bedeute, anzuerkennen, dass Verhaltensänderungen nicht immer einfach sind. Praktische Hindernisse – von den Kosten bis zur Bequemlichkeit – stünden dem oft im Weg. „In Los Angeles fühlen sich Menschen in ressourcenarmen Stadtteilen oft nicht sicher, wenn sie mit dem Fahrrad unterwegs sind. Und wie sollen wir jemanden dazu ermutigen, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen oder Fahrrad zu fahren, wenn er sich nicht sicher fühlt?“, so Hartung. „Wenn wir wollen, dass die Menschen ihr Verhalten ändern, müssen wir auch über Zugang, Sicherheit und die Realitäten nachdenken, mit denen die Menschen in ihrem Alltag konfrontiert sind.“

Klimagerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit

Im Rahmen der Podiumsdiskussion „The Story of Los Angeles: Climate Justice from Our Streets to Our Screens“ beleuchtete „Greenmantle“ beispielsweise die Schnittstelle zwischen Klimagerechtigkeit und sozialer Gerechtigkeit anhand der Perspektiven von gemeinnützigen Organisationen wie dem Hip Hop Caucus und Biking While Black. Indem die „Greenmantle“-Mitglieder Nachhaltigkeit mit alltäglichen Entscheidungen und Geschäftspraktiken verknüpfen, wollen sie im Laufe der Zeit einen Mentalitätswandel bewirken – mit einem Ansatz, der auf Empathie, Bewusstsein und praktischem Handeln basiert. „Wir wollen Zusammenhänge aufzeigen und den Menschen verdeutlichen, wie dies mit ihrer Arbeit zusammenhängt, damit bei der Entscheidungsfindung eine Stimme in ihrem Kopf fragt: ‚Könnten wir das nicht kostengünstiger und nachhaltiger gestalten?‘“, sagt Joe Goldberg.

Impulse durch Events und Engagement

Seit dem Start am „Earth Day 2025“ hat „Greenmantle“ zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um Aufmerksamkeit zu schaffen und Beteiligung zu fördern. Dazu zählen unter anderem eine „Free Little Library“ zur Förderung des Ansatzes, Dinge miteinander zu teilen oder sie wiederzuverwenden, ein gemeinsamer „Trees of LA“-Spaziergang zur Sensibilisierung für urbane Ökosysteme sowie Paneldiskussionen mit Expertinnen und Experten aus Medien und Gesellschaft, die den Einfluss der medialen Präsenz auf das Umweltbewusstsein beleuchten. Auch ehrenamtliches Engagement ist ein zentraler Bestandteil. Mitarbeitende beteiligen sich an lokalen Initiativen wie Baumpflanzaktionen, autofreien Stadtprojekten oder Wiederaufbauprojekten nach Naturkatastrophen. Aktionen wie Reinigungen am „Baywatch“-Strand oder „Buy Nothing“-Events zeigen, wie konkrete Maßnahmen im Alltag umgesetzt werden können.

Wachstum und langfristiger Wandel

Für das zweite Jahr liegt der Fokus, wie die Kolleginnen und Kollegen erläutern, auf dem kontinuierlichen Fortschritt und dem weiteren Ausbau der Initiative – sowohl innerhalb der USA als auch international. Ziel sei es, noch mehr Mitarbeitende einzubinden und weitere „Greenmantle“-Gruppen weltweit zu etablieren. Der Erfolg von „Greenmantle“ messe sich dabei weniger an einzelnen Projekten als an einem nachhaltigen Kulturwandel: Nachhaltigkeit soll selbstverständlich werden, und Mitarbeitende sollen sich befähigt fühlen, aktiv mitzuwirken. Nach einem Jahr zeige sich bereits, dass dieser Wandel in Gang gesetzt ist, befinden die Mitglieder der Initiative.

Kontakt

Portrait Oliver Fahlbusch

Oliver Fahlbusch

RTL Group, Executive Vice President Communications & Investor Relations, Chairman Corporate Responsibility