Menschen nach einem Schlaganfall erhalten jetzt auch in Gladbeck Unterstützung durch eine Schlaganfall-Lotsin. Am St. Barbara-Hospital Gladbeck ist vor Kurzem ein neues Lotsen-Projekt gestartet, teilt die 1993 von Liz Mohn gegründete Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe mit, die unterstützt das Projekt als Kooperationspartner unterstützt. Seit dem 1. Juni steht Lotsin Eileen Rahmel Betroffenen und ihren Angehörigen im ersten Jahr nach dem Schlaganfall zur Seite. Als Schlaganfall-Lotsin nimmt sie bereits im Krankenhaus auf der Stroke Unit, der Schlaganfall-Spezialstation, Kontakt zu den Patientinnen und Patienten auf und besucht die Betroffenen in der Reha-Klinik und nach der Rückkehr nach Hause. So soll nicht nur die Nachsorge verbessert werden. „Nachsorge ist nicht nur Nachsorge, sondern auch Vorsorge vor einem weiteren Schlaganfall“, sagt Eileen Rahmel. Schlaganfall-Lotsen unterstützen Betroffene und Angehörige im ersten Jahr nach dem Schlaganfall dabei, sich im Versorgungssystem zurechtzufinden. Sie informieren, koordinieren die Nachsorge und helfen dabei, passende Angebote und Anlaufstellen zu finden. Schlaganfall-Lotsen arbeiten aktuell in Modellprojekten und sind daher nicht überall verfügbar, so die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Die Lotsinnen und Lotsen sind im Rahmen von Projekten an Partnerkliniken angestellt. Das neue Projekt in Gladbeck erweitert das bestehende Netzwerk der Schlaganfall-Lotsen.
ProjektGladbeck/Gütersloh–23.06.2026