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NewsGütersloh05.04.2022

Ukraine-Konflikt: So engagiert sich Bertelsmann

Mit vielfältigen Maßnahmen und Aktionen haben Unternehmen und Beschäftigte von Bertelsmann auf den Krieg in der Ukraine reagiert. Neben der ausführlichen Berichterstattung aller Medien setzen sich Firmen und Mitarbeiter:innen aktiv ein, um Menschen aus der Kriegsregion zu helfen, wie ein aktueller Überblick zeigt.

Die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und das Leid der ukrainischen Bevölkerung halten an, nach wie vor fliehen täglich Tausende aus ihrem Heimatland. Seit dem Angriff der russischen Truppen am 24. Februar haben sich Bertelsmann-Unternehmen ebenso wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv eingesetzt, um den betroffenen Menschen sowohl in der Ukraine als auch in den Nachbarländern, die Hunderttausende Geflüchtete aufgenommen haben, zu helfen. Zudem berichten alle Medien aus dem Bertelsmann-Konzern seitdem intensiv und ausführlich über die aktuelle Lage. Hier ein aktueller Überblick.

Journalisten aller Einheiten der RTL Group in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Ungarn, Belgien, Kroatien und Luxemburg liefern regelmäßig Live-Sendungen und Updates sowohl aus dem Kriegsgebiet selbst als auch aus Nachbarländern und von den Reaktionen der Politik in anderen Ländern. Allein RTL Deutschland hat über 200 Stunden Sondersendungen seit Kriegsbeginn ausgestrahlt und dafür sein Programm umgestellt; die Nachrichtenberichterstattung wurde noch einmal deutlich ausgebaut. RTL Television und der Nachrichtensender NTV sendeten dabei viele Programmstrecken gemeinsam. Die Sondersendungen erreichten bei beiden Sendern innerhalb der ersten sieben Tagen mehr als 35 Millionen Zuschauer:innen, sie wurden im Fernsehen zudem ohne Werbeunterbrechungen ausgestrahlt. Die Nachrichten-Website ntv.de wird nach Angaben des Senders täglich von bis zu 25 Millionen Menschen besucht. Und seit Mitte März präsentiert die ukrainische TV-Journalistin Karolina Ashion montags bis freitags das zehnminütige News-Format „Ukraine Update“ auf Ukrainisch, und zwar auf rtl.de/news, ntv.de und auf dem Youtube-Kanal von NTV. Starke Einschaltquoten zeigen ein hohes Maß an Vertrauen und Interesse bei den Zuschauerinnen und Zuschauern: So verbuchte RTL mit der Kriegsberichterstattung Marktanteile von 13 bis 15 Prozent in der relevanten Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen. NTV verzeichnete zum Teil mehr als vier Prozent Marktanteil, dreimal so viel wie sonst üblich.

Meistgesehene Nachrichtenprogramm Ungarns

Die französische Groupe M6 sendet über ihre wichtigsten Fernseh- und Radionachrichtensendungen Berichte von Kriegskorrespondenten in der Ukraine. Am Tag der russischen Invasion erzielte „Le 1945“ die höchsten Einschaltquoten im Land und war die meistgesehene Nachrichtensendung in der Zielgruppe. Seitdem informieren die Sender der Groupe M6 ihre Zuschauer:innen und Hörer:innen fast täglich in Sondersendungen über den Krieg in der Ukraine und die dramatischen Folgen für die Menschen sowie über die wirtschaftlichen und politischen Auswirkungen auf Europa und die ganze Welt. RTL Hungary hat mit „RTL News“ das meistgesehene und vertrauenswürdigste Nachrichtenprogramm Ungarns im Programm; auch hier sind der Ukraine-Krieg und all seine Implikationen Teil der täglichen Berichterstattung.

Um die unabhängige Berichterstattung aus dem Kriegsgebiet aufrechtzuerhalten, bietet RTL Deutschland seinen Reporter:innen in Zusammenarbeit mit professionellen Sicherheitsfirmen ein spezielles Krisentraining an. Auch generell sind die Reporterinnen und Reporter im Kriegsgebiet von speziell geschultem Sicherheitspersonal umgeben und verfügen über ABC-Schutzausrüstungen, also über eine Schutzweste, einen Helm und einen Sanitätsrucksack. Die Sicherheitsberater unterstützen sie auch dabei, Risiken einzuschätzen und Einsätze besser zu planen; darüber hinaus können sie medizinische Hilfe leisten. Kavita Sharma befindet sich mit einer Unterbrechung seit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine und berichtet für RTL und NTV live aus Kiew.

24 Millionen Euro für die „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern“

Gleich zu Beginn des Konflikts in der Ukraine wurden über den gesamten Konzern hinweg zahlreiche Spendeninitiativen ins Leben gerufen. In allen Unternehmensbereichen haben Mitarbeiter:innen in zum Teil engem Austausch mit dem Management eigenständig Hilfsangebote entwickelt und umgesetzt, Sach- und Geldspenden gesammelt sowie geflohene Menschen bei sich zu Hause aufgenommen. Das Management hat diese dezentralen Initiativen, wo immer es möglich war, unterstützt und auch finanziell gefördert. Insgesamt ist ein beeindruckendes Bündel an Hilfsmaßnahmen entstanden. So haben Zuschauer:innen und Nutzer:innen der verschiedenen Programme und Medienangebote von RTL Deutschland bislang mehr als 24 Millionen Euro an die „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern“ gespendet. Die Stiftung hilft direkt und unkompliziert den vom Krieg in der Ukraine betroffenen Kindern und ihren Familien vor Ort; die Partner im Kriegsgebiet sind in der Ukraine aktiv. Dazu zählen unter anderem UNICEF, die SOS-Kinderdörfer, das Deutsche Medikamenten-Hilfswerk Action Medeor, Caritas International, die UNO-Flüchtlingshilfe und der Malteser-Hilfsdienst.

RTL Nederland und andere Sender sowie eine ganztägige Radioshow, die auch auf RTL 5 ausgestrahlt wurde, unterstützten das Rote Kreuz am 7. März mit einem besonderen Hilfs- und Spendentag. Innerhalb eines Tages wurden 85 Millionen Euro gesammelt. Die Kolleginnen und Kollegen der Groupe M6 haben mehr als eine Tonne Lebensmittel und Grundbedarfsartikel gesammelt und in die Ukraine geschickt. Radio und Fernsehsender der Groupe M6 arbeiten zudem mit der Fondation de France zusammen, um die Menschen in der Ukraine zu unterstützen. RTL Belgium hat sich mit anderen Medienunternehmen zusammengetan, um eine Gruppe von sieben belgischen Nichtregierungsorganisationen mit einem Spendenaufruf in den Bereichen Fernsehen, Radio und Digital zu unterstützen. RTL Hungary unterstützt die ungarische Organisation Interchurch Aid.

150.000 Euro für lokale Hilfsinitiativen

Arvato Financial Solutions und Arvato Supply Chain Management unterstützen mit zusammen 150.000 Euro lokale Hilfsinitiativen für Flüchtlinge aus der Ukraine in Polen. Arvato Systems hat 25.000 Euro an die Stiftung RTL gespendet. Zudem haben die Unternehmen alle Mitarbeitenden zu weiteren Spenden aufgerufen. Darüber hinaus gibt es in den Ländergesellschaften von Arvato in Polen, den baltischen Staaten und Skandinavien zahlreiche Hilfsinitiativen von Mitarbeiter:innen. Diese reichen von Sachspenden über die Organisation von Hilfslieferungen bis zur Aufnahme von Geflüchteten im eigenen Zuhause.

Penguin Random House unterstützt den Ukraine Crisis Fund seines langjährigen Partners Save the Children. Der STC Ukraine Crisis Fund hilft Millionen von Kindern und ihren Familien mit Soforthilfe für den Wiederaufbau, Nahrungsmitteln, Wasser, Hygiene-Kits, psychosozialer Unterstützung und Bargeld. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Penguin Random House weltweit können sich selbst mit einer Spende einbringen, die Penguin Random House über sein Matching Gifts Program in Höhe von bis zu 1.000 US-Dollar verdoppelt. Bei einer höheren Summe ergänzt Penguin Random House die Spende um 1.000 US-Dollar.

Geschäftsführung und Beschäftigte der GGP Media, einem Tochterunternehmen der Bertelsmann Printing Group in Thüringen, haben in Abstimmung mit den Behörden in Pößneck 45 Geflüchtete, darunter vor allem Kinder und Frauen, aus dem polnisch-ukrainischen Grenzgebiet evakuiert. Weitere BPG-Firmen und -Einheiten engagieren sich für die vom Krieg in der Ukraine betroffenen Menschen. So hat beispielsweise die „DeutschlandCard“ alle Teilnehmenden der Multichannel-Marketingplattform dazu aufgerufen, ihre Punkte zugunsten der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern“ zu spenden. Bislang sind fast 30 Millionen Punkte gespendet worden, was einer Summe von fast 300.000 Euro entspricht. Und BPG-IT, der interne IT-Dienstleister für die Einheiten der Bertelsmann Printing Group, hat seine Beschäftigten aufgerufen, Belege ihrer privaten Spenden an beliebige Ukraine-Hilfsorganisationen einzureichen. Die Unternehmenseinheit will diese Summe verdoppeln und an die Aktion „Deutschland hilft“ spenden.

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Markus Harbaum

Leiter Communications Content Team