Die RTL Group hat heute Morgen ihre Ergebnisse für die ersten sechs Monate des Jahres 2015 bekannt gegeben. Der Umsatz der RTL Group stieg um 3,8 Prozent auf 2,788 Milliarden Euro nach 2,687 Milliarden Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres, was auf höhere Umsätze der Mediengruppe RTL Deutschland und im Digitalgeschäft sowie positive Wechselkurseffekte zurückzuführen ist. Der operative Gewinn (EBITA) stieg um 3,3 Prozent auf 534 Millionen Euro (H1/2014: 517 Millionen Euro), hauptsächlich dank des erneut gestiegenen Ergebnisbeitrags der Mediengruppe RTL Deutschland. Die Umsatzrendite lag stabil bei 19,2 Prozent.
Die Umsätze des Digitalgeschäfts der RTL Group zeigten dank organischen Wachstums und neuer Akquisitionen weiterhin eine sehr dynamische Entwicklung und stiegen um 94 Prozent auf 219 Millionen Euro (H1/2014: 113 Millionen Euro). Der Nettogewinn, der den Aktionären der RTL Group zuzurechnen ist, stieg um 73,8 Prozent auf 351 Millionen Euro (H1/2014: 202 Millionen Euro).
Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit lag bei 295 Millionen Euro, wodurch sich eine Cash Conversion von 74 Prozent ergab. Zum Stichtag am 30. Juni 2015 betrug die Nettofinanzverschuldung der RTL Group 1,003 Milliarden Euro. Am 26. August 2015 genehmigte der Verwaltungsrat der RTL Group die Ausschüttung einer außerordentlichen Zwischendividende von 1,00 Euro pro Aktie im September. Diese Entscheidung basiert auf dem Cashflow des Unternehmens und dem angestrebten Verschuldungsgrad (Verhältnis von Nettoverschuldung zu Gesamtjahres-EBITDA) von 0,5 bis 1,0.
Im zweiten Quartal 2015 stieg der Umsatz der RTL Group um 7,7 Prozent auf 1,480 Milliarden Euro (Q2/2014: 1.374 Millionen Euro). Zu dieser positiven Entwicklung haben vor allem beigetragen: deutlich gestiegene Umsätze der Mediengruppe RTL Deutschland, aus dem Digitalgeschäft und von FremantleMedia. Das EBITA stieg um 4,3 Prozent auf 340 Millionen Euro (Q2/2014: 326 Millionen Euro). Der Nettogewinn, der den Aktionären der RTL Group zuzurechnen ist, hat sich im zweiten Quartal mehr als verdoppelt und lag bei 245 Millionen Euro (Q2/2014: 111 Millionen Euro).