Der seit 1996 vergebene Women’s Prize for Fiction ist der wichtigste britische Literaturpreis nur für Autorinnen. Seit 2024 steht ihm der ebenfalls mit 30.000 Britischen Pfund dotierte Women’s Prize for Non-Fiction für das beste Sachbuch einer Autorin zur Seite. Gleich im ersten Jahr ging er an die Penguin-Random-House-Autorin Naomi Klein – und auch in diesem Jahr stehen die Chancen für Penguin Random House gut. Auf der vor Kurzem veröffentlichten Liste der sechs Finalistinnen für den diesjährigen Preis wurden gleich vier Titel von Verlagen von Penguin Random House UK veröffentlicht.
Es sind die Werke „The Finest Hotel in Kabul: A People’s History of Afghanistan“ von Lyse Doucet (Hutchinson Heinemann), das in Deutschland unter dem Titel „Hotel Kabul“ bei Goldmann erschienen ist, „Art Cure: The Science of How the Arts Transform Our Health“ von Daisy Fancourt (Cornerstone Press), „Hotel Exile: Paris in the Shadow of War“ von Jane Rogoyska (Allen Lane) und „Mother Mary Comes to Me“ von Arundhati Roy (Hamish Hamilton). Die Werke der indischen Bestsellerautorin Arundhati Roy erscheinen auch in ihrer indischen Heimat bei Penguin Random House.
„Sechs äußerst talentierte Autorinnen“
„Wir sind stolz darauf, eine Shortlist präsentieren zu können, die sechs außergewöhnliche Bücher und sechs äußerst talentierte Autorinnen würdigt und den Leserinnen und Lesern insgesamt eine zeitgemäße und zugleich zeitlose Auseinandersetzung mit unserer heutigen Welt bietet“, sagt Thangam Debbonaire, CEO der UK Opera Association und in diesem Jahr Juryvorsitzende des Women’s Prize for Non-Fiction. „Diese Bücher sind ein dringendes Gegenmittel gegen Fehlinformationen und Desinformation und wurden nach hohen wissenschaftlichen Standards verfasst. Sie bieten reichhaltige und originelle Einblicke in eine Welt, die sich oft fragmentiert und unsicher anfühlt.“
Die Gewinnerin des diesjährigen Women’s Prize for Non-Fiction wird zusammen mit der Gewinnerin des Women’s Prize for Fiction am 11. Juni auf der Sommerparty des Women’s Prize Trust in London verkündet. Neben dem Preisgeld erhält die Siegerin des Women’s Prize for Non-Fiction 2026 ein Kunstwerk in limitierter Auflage, bekannt als „Charlotte“, geschaffen von Ann Christopher.