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BertelsmannBerlin13.07.2017

Bertelsmann und UFA präsentieren "Extended Version" der UFA Filmnächte

Land
Deutschland
Kategorie
Projekt

Bertelsmann und die UFA präsentieren vom 22. bis zum 25. August zum siebten Mal die UFA Filmnächte in Berlin. An diesmal vier Abenden werden frühe Meisterwerke der Kinogeschichte sowie, anlässlich des 100. Jubiläums der UFA, ein neuerer Kinoerfolg der führenden deutschen Filmproduktionsgesellschaft unter freiem Himmel, vor historischer Kulisse und begleitet von Live-Musik zu sehen sein.

Die UFA Filmnächte haben sich zu einem filmisch-musikalischen Highlight des Berliner Kultursommers mit eigens errichteter Orchesterbühne und Großleinwand im Kolonnadenhof des Weltkulturerbes Museumsinsel entwickelt. Bertelsmann und die UFA bleiben damit ihrer Linie treu, herausragende Filmkunst in architektonisch-historischer Einbettung zu zeigen. Auch in diesem Jahr werden abendlich jeweils mehr als 800 Gäste erwartet.

Die UFA Filmnächte eröffnen am Dienstag, 22. August – nach einem Empfang in der Berliner Bertelsmann-Repräsentanz – mit Georg Wilhelm Pabsts "Die Liebe der Jeanne Ney". Der Film erzählt, basierend auf Ilja Ehrenburgs gleichnamigem Roman, die Odyssee einer jungen Frau in den Nachwirren der Russischen Oktoberrevolution von 1917. In einer Mischung aus Politthriller und Melodram thematisiert "Die Liebe der Jeanne Ney" die dramatischen Auswirkungen der Oktoberrevolution in ganz Europa. Die Erstaufführung des digital restaurierten Films wird vom WDR Funkhausorchester Köln unter Leitung von Frank Strobel begleitet. Die ZDF/Arte-Filmredaktion hat die Rekonstruktion der Musik in Auftrag gegeben. Der Eröffnungsabend wird auf www.arte.tv/ufa im Internet übertragen.

Am Mittwoch folgt Friedrich Wilhelm Murnaus Meisterwerk "Der letzte Mann" mit Emil Jannings in einer seiner bekanntesten Rollen. Mit "Der letzte Mann" liefert Murnau eine zeitlose Parabel über die Wechselhaftigkeit des Lebens und die Bedeutung von Statussymbolen. Emil Jannings, einer der größten Schauspieler seiner Zeit, brilliert in der Darstellung eines Mannes, der mit dem Verlust seiner Portiersuniform auch Ansehen und Würde verliert – den sozialen Abstieg von Millionen Menschen in der Wirtschaftskrise versinnbildlichend. Bedeutung für die Filmgeschichte erlangte "Der letzte Mann" auch durch eine neue Kameratechnik, die bewegliche "entfesselte" Kamera, mit der Karl Freund hier erstmals arbeitete. Dazu spielt die UFA Brass der Deutschen Oper Berlin unter Leitung von Manfred Honetschläger nach dessen eigener Neukomposition.

Am Donnerstagabend steht Fritz Langs filmisches Jahrhundertmonument "Metropolis" auf dem Programm. Der mit über fünf Millionen Reichsmark bis dahin teuerste Film der Ufa geriet 1927 zu ihrem größten Flop. Heute gilt der Film als "Mutter aller Science-Fiction-Filme" und beeindruckt durch monumentale Bilderwelten und verblüffende Spezialeffekte. Daneben bietet er mit seiner Mischung aus Großstadtutopie, Sozialromantik, mittelalterlicher Alchemie und Trivialmystik ein Kaleidoskop virulenter Geistesströmungen der Weimarer Republik. 2001 als erster Film überhaupt von der UNESCO ins Weltdokumentenerbe aufgenommen, erlebte "Metropolis" zehn Jahre später durch die Entdeckung der als verschollen geglaubten 30 Minuten des Films einen zusätzlichen Popularitätsschub. Für US-DJ Jeff Mills ist es das erste Mal, dass er die komplettierte, restaurierte Fassung von "Metropolis" aus dem Jahr 2010 live am Mischpult vertont.

Den Abschluss der diesjährigen UFA Filmnächte bildet am 25. August "Der Medicus" aus dem Jahr 2013. Philipp Stölzls Verfilmung von Noah Gordons internationalem Bestseller mit Starbesetzung wird erstmalig mit Live-Musik aufgeführt. Atmosphäre und Dialoge bleiben auf der Tonspur, die Musik kommt dagegen vom Neuen Kammerorchester Potsdam. "Der Medicus" erzählt die Geschichte des Waisen Rob Cole (Tom Payne), der aus dem mittelalterlichen England ins persische Isfahan reist, um dort bei Ibn Sina (Ben Kingsley), "dem Arzt aller Ärzte", Medizin zu studieren. Unterwegs begegnet Rob Cole zahllosen Gefahren und Herausforderungen, muss Opfer erbringen und sich seinen Weg erkämpfen …

Filmpatin des ersten Films am Dienstag ist die Schauspielerin Maria Furtwängler. Sie wird eine inhaltliche Einführung in den Film "Die Liebe der Jeanne Ney" geben. Der Schauspieler Tom Schilling wird in "Der letzte Mann" einführen. "Metropolis" wird von Katharina Wackernagel vorgestellt, und "Der Medicus" schließlich von Franz Dinda, der im Film mitspielt.

Die UFA Filmnächte von Bertelsmann und UFA finden inzwischen auch international Anklang. So begeisterten UFA Film Nights Cineasten bereits mehrfach in Brüssel, in Madrid, Paris und New York.

Ab sofort sind Tickets für die 7. UFA Filmnächte zum Preis von 15,- Euro inklusive Vorverkaufsgebühr erhältlich:
Online: www.ufa-filmnaechte.de oder www.gegenbauer-ticketservice.de
Telefon: +49 30 4430 4430
E-Mail: tickets@gegenbauer-ticketservice.de
sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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Markus Harbaum

Leiter Communications Content Team