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RTL GroupPotsdam08.02.2026

„GZSZ“ und BIÖG klären gemeinsam über Essstörungen auf

Die neue Bulimie-Storyline der UFA-Serial-Drama-Serie rückt Aufklärung und Prävention in den Fokus.
Land
Deutschland
Kategorie
Projekt

Die RTL-Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ („GZSZ“), produziert von UFA Serial Drama, greift erneut ein gesellschaftlich relevantes Thema auf: Bulimie. Mit einem neuen Handlungsstrang kehrt die Essstörung der Figur Lilly Seefeld (gespielt von Iris Mareike Stehen) zurück – viele Jahre nach der vielbeachteten Geschichte aus dem Jahr 2013. Um das Thema so verantwortungsvoll und realitätsnah wie möglich umzusetzen, arbeitete die Produktion erneut mit dem Dick & Dünn e. V. Beratungszentrum bei Ess-Störungen in Berlin zusammen. Begleitend zur Ausstrahlung macht „GZSZ“ bundesweit in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) auf das Thema Essstörungen aufmerksam. Ziel ist es zu sensibilisieren, Vorurteile abzubauen und Betroffenen den Zugang zu Hilfsangeboten zu erleichtern.

„GZSZ“ setzt sich seit einigen Jahren für wichtige Themen ein

Bereits seit vielen Jahren ist „GZSZ“ dafür bekannt, aktuelle oder tabuisierte Themen in die Serie aufzunehmen oder darauf aufmerksam zu machen. So widmeten sich einige Folgen im vergangenen Jahr dem Thema Hodenkrebs, der bei der die Figur Tobias Evers (gespielt von Jan Kittmann) ausbricht. Zusammen mit einigen Schauspielern der Serie startete UFA Serial Drama 2025 außerdem eine Info-Kampagne zum Thema Fake News. Bei der umfassenden Aufklärungskampagne gingen die „GZSZ“-Schauspieler:innen unter anderem auf falsche Kommentare in den sozialen Netzwerken ein und sprachen über die Auswirkungen, die diese Aussagen auf sie hatten.

Serie zeigt Rückfall in eine Essstörung

So wird das Thema Essstörung aktuell in der Serie aufgegriffen: Lilly, dargestellt von Iris Mareike Steen, wird innerhalb kurzer Zeit mit zahlreichen emotional belastenden Ereignissen konfrontiert. Um nicht von ihren Gefühlen überwältigt zu werden, flüchtet sie sich in ihre Arbeit als Ärztin. Doch die Verdrängung fordert ihren Preis: Schlaflose Nächte, Albträume und zunehmende Überforderung lassen die Kontrolle schwinden. Schritt für Schritt rutschen alte Verhaltensmuster wieder in den Vordergrund – bis klar wird: Lilly erlebt einen Rückfall, die Bulimie ist zurück. Die Story verdeutlicht, dass Essstörungen auch nach langen stabilen Phasen erneut auftreten können, insbesondere in Extremsituationen.

„Schon 2013 hat Lillys Bulimie-Story viele Zuschauer:innen erreicht“, sagt Katja Bäuerle, Produzentin von „GZSZ“ bei UFA Serial Drama. „Die Fortführung ermöglicht einen differenzierten Blick auf den langfristigen Verlauf einer Essstörung. Dank der Zusammenarbeit mit Dick & Dünn und dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit können wir das Thema fachlich fundiert, sensibel und zugleich für ein breites Publikum erzählen.“

„Viele Nachrichten von Zuschauer:innen“

Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit, erklärt: „Essstörungen sind ernstzunehmende Erkrankungen und brauchen zeitnah eine professionelle Behandlung. Die gute Nachricht: Essstörungen sind behandelbar; der Weg zur Genesung kann allerdings Monate bis Jahre dauern. Je früher Betroffene Unterstützung bekommen, desto besser sind die Chancen, wieder gesund zu werden. Deshalb ist es wichtig, schon bei ersten Anzeichen einer Essstörung Hilfe zu suchen. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit bietet dazu umfassende Informationen und verweist auf passende Hilfsangebote – von Beratung über Therapie bis hin zur Nachsorge – sowohl für Betroffene als auch für Angehörige.“

Schauspielerin Iris Mareike Steen fügt hinzu: „Ich finde es sehr wichtig, dass wir dieses Thema erneut aufgreifen. Essstörungen betreffen unglaublich viele Menschen – auch in meinem eigenen Umfeld. Mir war es ein Anliegen zu zeigen, dass alte Muster selbst nach vielen Jahren in extremen Situationen wieder auftreten können.“ Mit Blick auf die erste Storyline aus dem Jahr 2013 ergänzt sie: „Was mir sofort einfällt, sind die vielen Nachrichten von Zuschauer:innen. Besonders bewegt hat mich, dass viele geschrieben haben, sie hätten sich danach Hilfe gesucht. Wenn unsere Geschichten Menschen dazu ermutigen, sich jemandem anzuvertrauen, ist das sehr wertvoll.“ Zur aktuellen Umsetzung sagt sie außerdem: „Ich habe großen Respekt vor dieser Geschichte. Der erste Rückfall hat beim Dreh alte Erinnerungen wachgerufen. Umso wichtiger ist es mir, dieses Thema ernsthaft und verantwortungsvoll zu erzählen.“

Begleitende Aufklärungsangebote

Die TV-Storyline wird durch zusätzliche Maßnahmen unterstützt:

  • Interviews und Hintergrundberichte unter anderem mit Iris Mareike Steen und Experten auf rtl.de und in RTL-Formaten

  • Social-Media-Inhalte zur Sensibilisierung für Essstörungen und mögliche Warnsignale auf den Format-Kanälen der Serie bei RTL und UFA

  • Hinweise auf Informations- und Beratungsangebote des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit

Mehr Informationen beim Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)

Das BIÖG entwickelt bundesweit Strategien zur Gesundheitsförderung und Prävention. Ein Schwerpunkt liegt auf der Aufklärung über psychische Gesundheit sowie der Unterstützung von Betroffenen und ihrem Umfeld im Bereich Essstörungen. Mehr Informationen erhaltet ihr unter den angehängten Links.

Informations- und Beratungsangebote des Bundesinstituts zu psychischer Gesundheit und Essstörungen - Informationen und Hilfsangebote

Informations- und Beratungsangebote des Bundesinstituts zu psychischer Gesundheit und Essstörungen - Kostenfreie Broschüren und Materialien

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Portrait Oliver Fahlbusch

Oliver Fahlbusch

RTL Group, Executive Vice President Communications & Investor Relations, Chairman Corporate Responsibility