Jason Aldean, Superstar der nicht nur in den USA beliebten Country-Musik, ist und bleibt bei BMG. Wie das Bertelsmann-Musikunternehmen bestätigte, gilt der langfristige Plattenvertrag mit Aldean bis mindestens 2030. Damit tritt BMG jüngst aufgekommenen, anders lautenden Presseberichten entgegen, nach denen der Songkatalog des Musikkünstlers von einem Investmentfonds aufgekauft worden sei. BMG bekräftigte in diesem Zusammenhang auch noch einmal den Veröffentlichungstermin für Aldeans neuem Albums „Macon, Georgia“ am 22. April über das zu BMG gehörende Plattenlabel Broken Bow Records. Dort sollen, so BMG, auch seine nächsten drei Alben erscheinen.
„Ein wenig zu voreilig“
Man verstehe den Enthusiasmus des in den Berichten genannten Investmentfonds, aber dort sei man anscheinend ein wenig zu voreilig gewesen, erklärte Jon Loba, President von BMG Nashville. „Wir gratulieren Jason zu seinem Vertrag und freuen uns darauf, weiterhin mit ihm zusammenzuarbeiten, so wie wir es in den letzten 18 Jahren getan haben.“ Am 23. Februar war Jason Aldean übrigens mit dem Country Radio Broadcasters 2022 Artist Humanitarian Award für sein wohltätiges Engagement ausgezeichnet worden. Damit wurde sein Engagement für das Rote Kreuz, ACM Lifting Lives und andere gemeinnützige Organisationen im Laufe seiner Karriere gewürdigt.
„Macon, Georgia“ ist Jason Aldeans zehntes Studioalbum – allerdings ein Album der besonderen Art. Mit geplanten 30 Songs ist es eine Hommage an seine Heimatstadt und seinen Heimatstaat. Seit dem 12. November 2021 haben Fans zunächst Zugang zu neun komplett neuen Songs und fünf Live-Aufnahmen gehabt. Nach und nach sind weitere Songs hinzukommen, bevor im April alle 30 Titel – 20 neue und zehn bislang unveröffentlichte Mitschnitte seiner Konzerte – vorliegen. Zur Veröffentlichung des Albums soll es auch eine dreiteilige Vinyl-Box geben. Jason Aldeans neueste Single, „Trouble With A Heartbreak“, wurde von Kurt Allison, Brett Beavers, Tully Kennedy und John Morgan geschrieben und folgt auf Aldeans 26. Chartsong und mehrwöchigen Nummer-eins-Hit „If I Didn’t Love You“ mit Carrie Underwood.